Meditative Kurzfilmserie I 2020 I 6 Minuten I FSK INFO-Programm I Regie: Ramon Pachernegg | HD 1080p I Musik&Komposition: Gerrit Wunder, Jona Pesendorfer, Stephan Mader, Curtis Hicks u.a.“Dieses Bildmotiv, das ich vor Kurzem in der Südsteiermark bei einer Winterwanderung aufgenommen habe, mag eine Einladung sein um tiefer für sich selbst zu reflektieren: Was löst dieses Motiv in mir aus, wenn ich auch den Hintergrund in Betracht ziehe und vor allem eine Bedeutung jenseits einer rein religiösen Verhaftung zugänglich wird? Eine unmittelbar seinsbezogene Bedeutung?“Mind Slowing Cinema lädt Dich ein: zum Innehalten, zur achtsamen Wahrnehmung und absichtslosen Meditation. Du erfährst innere Ruhe, reine Präsenz und Gelassenheit und das in nur 6 Minuten. Es sind Motive und Tonatmosphären, die im Detail, die Wunder dieser Welt erkennen lassen. Ein Blatt das sich wie schwerelos im Wind bewegt. Regen der seine vergänglichen Spuren auf einen Waldteich zeichnet… Hier können wir Kraft und Konzentration tanken, hier kommen Gedanken zur Ruhe und unser Blick für das Wesentliche wird geschärft. Eine Ermutigung uns selbst und unserer ureigensten Wahrnehmung (wieder) zu vertrauen und das Leben intensiver zu erfahren.Das alte Ich wird erlöst am Kreuz der Hingabe.Das Jesus-Bild der Kreuzigung könnte ebenso gelesen werden: Das alte Ich wird erlöst am Kreuz der Hingabe, nach einem langen Weg der selbst auferlegten Tortur. Es bewegt sich auf eine Ebene, auf der es möglich wird, Abstand zu nehmen und sich aus der Enge der Ich-Verstrickung zu lösen. Hier eröffnet sich ein neuer Raum der Wahrnehmung, eine “Beobachter-Position”, die nicht unbeteiligt sondern teilnehmend, weise, achtsam und fähig ist zu unterscheiden. In ihr wohnt ein fühlbarer Zugang zu einer tieferen Verbundenheit mit allem Sein.Was wir dafür brauchen, ist ein Raum, in den hinein sich unsere begrenzte Ich-Empfindung auflösen kann. Und ja, es ist tatsächlich ein Sterben! Das, was stirbt, ist die Wahrnehmung der begrenzten Ich-Identität. Und ja, es ist tatsächlich eine Auferstehung! Denn das, was aufersteht, ist dein tiefes und wahres Selbst, das eins ist mit dem göttlichen Urgrund. Und dieses wahre Selbst wird immer mehr zum Durchgang, zum Tor des göttlichen Ausdrucks in seiner ureigenen Authentizität und Wahrhaftigkeit.